Kontakt-Beistand (...)
Verfahren
1. Behalten Sie im Auge, daß häufig Erste Hilfe geleistet und physische Aktionen unternommen werden müssen, bevor ein Kontakt-Beistand begonnen werden kann. Erste Hilfe kommt immer zuerst. Machen Sie sich ein Bild von der Situation unter dem Gesichtspunkt, wieviel Erste Hilfe erforderlich ist, und geben Sie den Beistand, nachdem Sie diese Situation gelöst haben. Ein Beistand wird eine pumpende Arterie nicht verschließen; ein Druckverband hingegen wird dies tun.
2. Bringen Sie die Person exakt zu der Stelle, an der der Unfall passiert ist. Wenn das Objekt heiß war, so lassen Sie es erst einmal abkühlen; stand es unter elektrischer Spannung, so stellen Sie den Strom ab, bevor Sie den Beistand machen.
3. Sagen Sie der Person: „Wir werden jetzt einen Kontakt-Beistand machen.“
4. Lassen Sie die Person die gleiche Stellung einnehmen, in der sie sich befand, bevor der Unfall geschah. Wenn sie ein Werkzeug in der Hand hatte oder eines benutzte, sollte sie damit dieselben Bewegungen ausführen.
5. Weisen Sie die Person an, sich langsam durch den Unfall durchzubewegen, genau wie er geschehen ist. Lassen Sie sie genau das wieder machen, was zu der Zeit der Verletzung geschehen ist, indem Sie sie die exakte Stelle mit ihrem verletzten Körperteil berühren lassen. Sie lassen sie den Gegenstand, an dem sie sich weh getan hat, sanft berühren. Wenn sie sich an einem Dorn im Rosengarten in den Finger gestochen hat, so lassen Sie sie mit demselben Teil desselben Fingers, an dem sie gestochen wurde, genau denselben Dorn sanft berühren. Wenn sie sich in einer Tür die Hand gequetscht hat, würden Sie sie dort wieder hingehen lassen und mit der verletzten Hand genau dieselbe Stelle an derselben Tür berühren lassen, wobei sie genau die Bewegungen wieder macht, die zur Zeit der Verletzung geschahen. Es werden dabei kaum irgendwelche Anweisungen gegeben; je weniger Sie sagen, um so besser ist es.
6. Wiederholen Sie dies immer wieder, bis das exakte Somatik sich einschaltet (auftaucht) und dann verschwindet. (In Scientology gebrauchen wir das Wort Somatik, um eine Körperempfindung, eine Krankheit, Schmerz oder eine Beschwerde zu bezeichnen. Soma bedeutet „Körper“ auf Griechisch.)
Zusätzlich zum Verschwinden des Somatiks wird die Person auch etwas realisieren: über ihre Verletzung oder die Umstände, die damit in Beziehung stehen, wie sie verletzt wurde, oder die Umgebung. Eine solche Realisation nennt man eine Erkenntnis.
Sie müssen die Person dazu bringen, die exakte Stelle zu berühren, um dieses exakte Phänomen des Verschwindens des Somatiks zu erzielen. Wenn dies geschieht und die Person eine Erkenntnis hat, beenden Sie den Beistand, indem Sie der Person sagen: „Ende des Beistandes.“
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