Beistand für eine bewußtlose Person
Einem Bewußtlosen, selbst jemandem, der lange fortgesetzt im Koma gelegen hat, kann durch Anwendung eines Prozesses namens „Beistand für eine bewußtlose Person“ geholfen werden. Mit diesem Beistand können Sie dem Betreffenden dabei helfen, mit Ihnen und mit seiner Umgebung in Kommunikation zu gelangen, und ihn so aus der Bewußtlosigkeit zum Leben und zur Beteiligung daran zurückführen. Es ist ein Beistand, der leicht zu lernen und auszuführen ist.
Theorie
Die Theorie dafür, warum Beistände funktionieren, umfaßt drei Faktoren. Der erste ist Kontrolle und Lenkung der Aufmerksamkeit. Der zweite ist der Ort. Der dritte ist Zeit. Die verletzte oder kranke Person bleibt krank oder verletzt, weil mit jedem dieser drei Faktoren etwas verkehrt ist. Ihre Aufmerksamkeit steht gar nicht unter Kontrolle, sie ist gedanklich woanders lokalisiert, und sie ist, was die Zeit betrifft, nicht in der Gegenwart. Sie ist in der Vergangenheit. Das Problem von jemandem, der mit einem Beistand zu helfen wünscht, besteht darin, wie die Aufmerksamkeit der Person kontrolliert werden kann und wie die Person hier lokalisiert werden und in die Gegenwart gebracht werden kann. Indem Sie den Bewußtlosen in der Nähe befindliche Dinge berühren lassen, wie zum Beispiel ein Kopfkissen, den Fußboden oder seinen Körper (ohne einem verletzten Körperteil weh zu tun), können Sie helfen, seine Aufmerksamkeit unter Kontrolle zu bringen und ihn in die Gegenwart zu bringen. Der Prozeß ist eine sehr sanfte Herangehensweise, kann aber tiefgreifende Auswirkungen haben.
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